über uns

An dieser Stelle möchte ich „Archaeolet“ und das Team drumherum erst einmal kurz vorstellen:

Ich studierte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Prähistorische Archäologie im Hauptfach. Wie passend kam die Idee für eine Art Online- Zeitschrift, hauptsächlich für Studenten konzipiert, auf einer Grabung. Umgesetzt wurde die Idee in Form dieser Homepage namens „Archaeolet“. Mit dieser Seite möchten wir auch anderen Studenten die Möglichkeit geben interessante Artikel zu veröffentlichen. Es geht nicht allein um die Veröffentlichung der Texte,  sondern auch um Denkanstöße und Kritik der Leser.  So gibt es die Möglichkeit für Leser Kommentare unter die Artikel setzten zu können. Somit wollen wir einen Wissensaustausch und fachliche Diskussionen anregen, die nicht auf ein Institut oder eine Universität begrenzt sind. Wir freuen uns schon auf eure Kommentare und Beiträge…

Das Team im Detail

Ich bin Alexandra Runschke geb. Südekum, die Gründerin von Archaeolet. Wie schon erwähnt studierte ich an der MLU in Halle Prähistorische Archäologie und  Geschichte? Mein Interessenschwerpunkt liegt im Neolithikum, doch auch darüberhinaus faszinieren mich sämtliche Faktoren die zu Veränderungen in Gesellschaftssystemen, Wirtschaftsweisen und im kultischen Bereichen führten. Derzeit beschäftige ich mich mit dem Aufkommen der Menhirsitte und deren Verbreitung.

Darüber hinaus bin ich sehr stolz, dass zahlreiche engagierte Nachwuchsarchäologen sich als Co-Autoren an archaeolet.de beteiligen und sich einbringen, hierfür nochmals herzlichen Dank.

Ganz besonderen Dank gilt unserem Informatiker des Vertrauens, Michael Runschke, der sich um alle technischen Belange kümmert und uns stets mit Rat und Tat zu Seite steht.

In diesem Sinne “ Herzlichen Dank“ lieber Michael.

Für Fragen oder Anmerkungen nutzt doch unser Kontaktformular.

Unsere Autoren und Co-Autoren

Ronny Krähe

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Janina Lehmann

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Annegret Medack

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Michael Rechta

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Ich habe im März 2010 mein Studium an der MLU mit dem Magister Artium in den beiden Hauptfächern Prähistorische Archäologie und Geschichte abgeschlossen und stehe nun in den Vorbereitungen meiner Promotion. Mein Interessenschwerpunkt liegt in der Archäologie vom Neolithikum bis zur Bronzezeit. Zuletzt  habe ich mich mit dem Trichterbecherverband Mittel und Nordeuropas und der Ägäischen Bronzezeit beschäftigt. Als ich von der Idee hörte war ich sehr angetan und freue mich, dass diese auch in die Tat umgesetzt wurde. Im Team bin ich nun für redaktionelle Tätigkeiten, Zusammenstellungen, Innovationen und natürlich auch weitere Artikel zuständig. Für jeden Studenten und Archäologie-Interessierten ist es ein Gewinn, egal welchen Wissensstand er hat. Ich hoffe sehr, dass die Seite in den folgenden Wochen und Monaten an Artikeln und Mitgliedern wachsen wird.

Michael Rechta, Die Mittelbronzezeit in Thessalien und Makedonien, Halle/Saale, 2007.

Michael Rechta, Der Römische Import in der Germania libera, Halle/Saale, 2006.

Michael Rechta, Mittelalterbilder im Computerspiel, Halle/Saale, 2008.

Lukas Wiggering

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Guido Nockemann

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Geboren in Köln, studierte ich Ur- und Frühgeschichte sowie Provinzial Römische Archäologie an der Universität zu Köln und Historische Geographie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Meinen Magister Artium erhielt ich 2005 und begann dank eines Promotionsstipendiums durch die Stiftung zur Förderung der Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier 2006 mit meiner Dissertation über eine bandkeramische Siedlungsgruppe auf der Aldenhovener Platte bei Köln. Bis Mai 2011arbeitete ich als wissenschaftlicher Volontär in der Abteilung der Bodendenkmalpflege am Lippischen Landesmuseum. Seit Juni 2011bin ich mit dem Aufbau, Durchführung und wissenschaftlichen Leitung des DAS-Projekts betraut.

Mein Forschungsinteresse gilt vor allem dem Neolithikum und seiner bandkeramischen Kultur sowie dem Einsatz von statistisch-quantitative Auswertungsmethoden und Computeranwendungen in der Archäologie. Die Anwendung von elektronischen Datenerfassungsmethoden zur Vermessung und Dokumentation während der Ausgrabung ist ein Feld in dem ich eigene Versuche unternehme. Generell ist aber alles was die Archäologie betrifft, quer durch alle Zeitstufen, für mich interessant. Sei es eine Grabung, Aufarbeitung von Funden, Verfassen von Artikeln oder die Arbeit im musealen Bereich.

Marcel Dallinger

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1985 war die Welt um einen Menschen reicher. Geboren in Rochlitz/ Sachsen wanderte ich 2005 nach Leipzig aus, um ein Magisterstudium an der Universität Leipzig zu beginnen. Als Hauptfach studierte ich Klassische Archäologie sowie Alte Geschichte und Onomastik im Nebenfach. Onomastik, oder auch Namenkunde, ist vielleicht einigen ein Begriff wenn der Name Prof. Udolph fällt. Leider wurde der Studiengang im Zuge der Bologna-Reform eingestellt, was wieder ein Orchideenfach von der akademischen Landkarte verschwinden ließ. Die Universität Leipzig war bis dato die einzige deutsche Universität, die einen derartigen Studiengang anbot.

Meine abschließende Magisterarbeit verfasste ich unter dem Titel „Siedlungshygiene in römischen Städten. Eine Untersuchung anhand der Beispiele Rom, Pergamon und Pompeji“. Diese befasst sich nicht nur mit der Frage, wie sauber römische Städte waren, sondern auch mit den literarischen Überlieferungen hierzu. Dafür habe ich verschiedene“ Kandidaten“ untersucht, um festzustellen ob und in welchem Maße sie der Hygiene einer röm. Stadt zuträglich sind. Dazu zählen unter anderem die Wasserver-/ und Entsorgung, Latrinen, Müll und Krankheit und Tot als Faktor der Siedlungshygiene.

Trotz meiner eher klassisch archäologischen Ausbildung bin ich nun zum heutigen Tage in der sächsichen Landesarchäologie tätig. Als Schnittleiter sowie Grabungsleiter auf verschiedenen Grabungen versuche ich da unserer Landesgeschichte ein paar Geheimnisse und neue Erkenntnisse abzuringen.

Und wie das Schicksal so will, wird die Promotion höchstwahrscheinlich auch in diesem Bereich angesiedelt sein. Nicht zuletzt durch die tatkräftige und fördernde Unterstützung durch das Landesamt für Archäologie in Sachsen wird diese im momentanen Archaeomontan-Projekt angesiedelt sein und sich mit mittelalterlichem Bergbau beschäfftigen.