18. Oktober 2012

Die Vortragsreihe startet in die dritte Runde:

Mirko Gutjahr (Mitarbeiter des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle) referiert über die Ausgrabungen in den Lutherstätten Eisleben, Mansfeld und Wittenberg.  Dank dieser Untersuchungen gelang ein Einblick in die „Keimzelle“ der Reformation, die in den letzten Jahren durch die nachfolgenden Forschungen des Projektteams „Lutherarchäologie“ am Landesmuseum für Vorgeschichte weiter vertieft werden konnten. Was also können wir an neuen Informationen aus dem archäologischen Fundgut gewinnen?
Kerstin Bullerjahn (Mitarbeiterin des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle) spricht über die „Hüttenmeister in der Grafschaft Mansfeld“.  Durch mehrere Jahrzehnte umfassende Beschäftigung mit dem Mansfelder Kupferschieferbergbau ist deutlich geworden, dass die Bedeutung der Hüttenmeister des Mansfeldischen- und Eislebischen Berges in Bezug auf das Grafenhaus und die Saigerhandelsgesellschaften stärker als bislang betrachtet werden muss. Vom Ende des 15. bis Mitte des 16. Jh. entwickelten sich die Mansfelder Hüttenmeister zu bedeutenden privaten Unternehmern, die auch großen Einfluss auf die gesellschaftlichen, politischen, sozialen und kulturellen Entwicklungen in den Städten der Grafschaft nahmen.

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