Sklaverei im antiken Athen

„Wo geherrscht wird, da gibt es Massen: wo Massen sind, da gibt ein Bedürfnis nach Sklaverei…“ Friedrich Nietzsche1

Welcher Personenkreis war in dem antiken Griechenland, insbesondere Athen von der Sklaverei betroffen? Wie wurden Menschen zu unfreiem Eigentum anderer? War diese Abhängigkeit eine Art Einbahnstraße der gesellschaftlichen Entwicklung des Einzelnen? Was stand einem Sklaven an Rechten zu? Neben diesen Fragen bilden Informationen aus Gerichtsreden zur rechtlichen Stellung der Sklaven die Schwerpunkte dieser Arbeit.

3. Antike Sklaverei als Thema in der Wissenschaft

Für die Wissenschaft vom klassischen Altertum ist das Thema Sklaverei, einer der bestimmenden Faktoren in der römischen und griechischen Gesellschaft, lange Zeit von wenig Interesse. Selbst die sich für das Ideal einer Bildung aristokratischer Exklusivität einsetzenden frühen Humanisten sahen die Tatsache, dass die Zeitgenossen der großen Philosophen aus dem antiken Griechenland die so genannten „niederen Tätigkeiten“ auf die Klasse der Unfreien abluden, nicht als problematisch. Erst im Zuge der Aufklärung des 17. bis 18. Jahrhunderts setzte man sich in der Riege der Philosophen mit dem Problem der Sklaverei auseinander. Der nach der Entdeckung Amerikas erneut einsetzende Sklavenhandel stand ebenso im Mittelpunkt der Kritik wie das antike Vorbild.2

Erst am Ende des 18. beziehungsweise am Anfang des 19. Jahrhunderts ist das Thema der antiken Sklaverei Bestandteil der klassischen Altertumswissenschaft geworden. Zeitgleich mit den letzten Auseinandersetzungen über die Aufhebung der Sklaverei in den französischen Kolonien ist von der Pariser Académie des Sciences morales et politiques die Aufgabe gestellt worden, die Ursachen für die Abschaffung der antiken Sklaverei zu ergründen. Ergebnis war die 1847 veröffentlichte Histoire de l´esclavage dans l`antiquité von Henri Wallon3. Die drei Bände über die Sklavenfrage in den Kolonien Frankreichs sowie die Arbeiten über die Sklaverei in der Antike (1848, 1879) waren ausschlaggebend für seine nach der Februarrevolution (1848) erfolgte Aufnahme in eine Kommission zur Reglementierung der Arbeitstätigkeit in den kolonialen Besitztümern Frankreichs.

Weiter hatte Karl Marx4, Philosoph, politischer Journalist sowie Kritiker der bürgerlichen Gesellschaft und der klassischen Nationalökonomie, mit der im Kommunistischen Manifest veröffentlichten These über die Geschichte, die im Grunde stets eine Gesichte von Klassenkämpfen sei, starken Einfluss auf die Sklavenforschung. Ende des 19. Jahrhunderts ist das Thema in mehreren Ländern zeitnah erneut aufgegriffen worden. William L. Westermann verfasste 1935 und 1955 eine erste umfassende Darstellung der Sklaverei in der griechischen und römischen Antike. Während des zweiten Weltkrieges wurden von der Akademie der Wissenschaften der UdSSR grundlegende Darstellungen über das genannten Themenbereich verfasst. In England machte M.J. Finley das Thema zum Gegenstand zahlreicher Arbeiten. 5

4. Sklaven, Unfreie, Knechte…

All diese Begriffe ähneln sich stark und umschreiben stets ein starkes Abhängigkeitsverhältnis eines Einzelnen zu einer meist finanziell und gesellschaftlich besser gestellten Person, jedoch können sie nicht für einander synonym verwendet werden. Im Zuge der Auseinandersetzung mit dem Thema der antiken Sklaverei erschien es sinnvoll die Begriffe Sklaven und Unfreie voneinander abzugrenzen. Dies ist Inhalt des folgenden Passus.

Jede Form der Unfreiheit setzt eine Art Herrschaft oder konkret Gewaltausübung voraus.6 Sklaven wurden zum einen als Privateigentum von Einzelnen zum anderen als Eigentum von Körperschaften in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern eingesetzt. Grundsätzlich galt über sie auf unbegrenzte Dauer die Herrengewalt des individuellen Machthabers, meist über dessen Tod hinaus. Die Beendigung des Sklaven – Herrenverhältnis war nur durch die freie Willensentscheidung des Eigentümers, nicht jedoch durch die Vernichtung seiner Existenz, möglich.

Die Kategorien der Unfreien, im Sinne von Hörigen, Leibeigenen, Fronarbeitern und Knechten, stehen im terminologischen Sinne außerhalb des Sklavenstandes. Ihnen allen fehlt das Kriterium der totalen Gewaltunterworfenheit.7 Zwar sind all die Übereinstimmungen in der wirtschaftlichen Ausbeutung der Unfreien und Sklaven offensichtlich, doch sind Unfreie in der Regel nur einer partiellen Gewalt unterworfen. Sklaven hingegen sind Menschen, die direkt einer unbeschränkten und dauerhaften Gewalt eines Anderen unterworfen waren.8

5. Wege der Versklavung

„Alle Menschen zerfallen, wie zu allen Zeiten so auch jetzt noch, in Sklaven und Freie…“

Friedrich Nietzsche9

Wolfgang Schuller stellt in seiner Abhandlung über die griechische Geschichte einen engen Zusammenhang zwischen der sich verstärkt durchsetzenden Geldwirtschaft und dem einsetzenden Wirtschaftswachstum und dem im 6. Jahrhundert gewachsenen Bedarf an Sklaven in Athen her.10 Prinzipiell wird zwischen zwei Haupttypen unterschieden. Zum einen handelt es sich um den gewaltsamen Entzug der Persönlichkeitsrechte durch Personen oder Gruppen außerhalb des eigenen Stammesverbandes bzw. der eigenen politischen Gemeinschaft. Zum anderen handelt es sich um die gleiche Handlung, ausgeübt von Personen aus der eigenen Gemeinschaft, der eigenen sozialpolitischen Organisation.11

In diesem Kapitel steht die Frage im Vordergrund, auf welche Weise ein freier Mensch zum Eigentum eines anderen werden kann.

5.1. Schuldknechtschaft

An dieser Stelle sei knapp das Problem der so genannten Schuldknecht, auch im terminologischen Sinne, skizziert. Wie bereits an anderer Stelle erörtert ist eine Unterscheidung der Termini Knechtschaft, bzw. Schuldknechtschaft und Sklaverei zweckdienlich. Grundsätzlich sind Schuldknechtschaft und Sklaverei zwei unterschiedliche Abhängigkeitsverhältnisse, doch ist davon auszugehen, dass sie in der frühen Phasen der griechischen, auch römischen Geschichte gleichbedeutend waren. So konnte das Schicksal der abhängigen Schuldner auch in der Sklaverei enden. Im griechischen wurden die Schuldknechte vermutlich als hektemoroi bezeichnet.12

In Athen des 7. Jahrhunderts v. Chr. erreichte die, vor allem wirtschaftliche, Disparität zwischen „arm“ und „reich“ den Höhepunkt. Großteil des gemeinen Volkes war ganz einer wirtschaftsstarken Elite verpflichtet. Zum einen bestellten die so genannten „Sechsteiler“, im griechischen hektemoroi die Felder für sie und lieferten ihnen den sechsten Teil der Ernte ab. Zum anderen sind abhängige Lohnarbeiter, thetes, beschäftigt worden. Des weiterem wurde der Teil, der sich unter Verpfändung seines Leibes verschuldet hatte, ins Ausland verkauft.13 Nicht selten waren Familien gezwungen ihre Kinder einem Herren oder einem Sklavenhändler zu verkaufen. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass aufgrund wirtschaftlicher Notlagen Versklavungen nur für die Frühzeit zu erschließen sind. Diese Art der Verschuldung wurde in Athen dank der Reform des Solons ausgeschlossen. Gleichermaßen betraf dies den Verkauf der Kinder in die Sklaverei. Auch in anderen Poleis lassen sich keinerlei Hinweise für einen ausgedehnten Kinderhandel ausmachen. Vergleichbar wie im römischen Reich ist die Versklavung als Sanktion auch im attischen Strafprozessen vorgesehen, wurde jedoch selten praktiziert.14

5.2. Sklaven als Beute von Kriegern und Piraten

Neben der Versklavung von Schuldnern sind in der Antike vor allem durch kriegerische Konflikte und Seeräubertätigkeiten eigentlich freie Menschen als Sklaven gehandelt worden.15 Zum einen handelt es sich in diesem Fällen bei den Betreffenden um Nichtgriechen16, meist so genannte Barbaren aus dem Umland der Kolonien etc., ein Großteil der Sklaven in Athen stammt aus solchen Gegenden um Kolonien, zum anderen handelt es sich um Kriegsgefangene aus anderen griechischen Polies17 Trat infolge längerer Friedensperioden ein Mangel an Arbeitskräften auf, konnte entsprechender Bedarf durch Handelsimporte ausländischer Sklaven und Ergänzungen aus dem vorhandenen Bestand, Schumacher führt in diesem Zusammenhang der Begriff Sklavenreproduktion18 an, nur im geringen Umfang gedeckt werden. Bei militärischen Operationen, wie der Überfall einer Siedlung, der oftmals von der See aus vorgenommen worden ist, sind neben materiellen Gütern auch Menschen, vor allem Frauen, als Beute verschleppt worden. Bereits seit der Frühzeit wurden meist die männlichen Gefangenen erschlagen, die Frauen hingegen versklavt.19 Dieses Faktum ergibt sich aus einer Vielzahl strategischer Überlegungen. Zum einen bedarf es bei männlichen Sklaven mehr Platz an Bord und ausreichendes Wachpersonal. Die Gefahr eines gewaltsamen Widerstandes war wesentlich höher einzuschätzen als bei Frauen. Zum anderen ließen sich weibliche Sklaven leichter absetzen.

Im Sinne einer Kaperung von Schiffen, bei dem auch männliche Gefangene in größerer Zahl versklavt worden sind, ist der Seeraub erst in einer späteren Phase dokumentiert. Besonders die Kreter und Etrusker, später auch die Illyrer und Kilikier waren gefürchtet. Literarisch, ab der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts, nachweisbar ist als typisches Piratenschiff die hemiolia.20 Gefangene konnten aber oftmals dem Schicksal der Sklaverei entgehen, wenn sich Verwandte oder Mitbürgen bereit erklärten die betreffende Person gegen eine gewisse Summe freizukaufen. So ergab sich, neben dem eigentlichen Sklavenhandel, eine weitere Einnahmequelle in Form eines Lösegeldes.21 In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass für das 8. und 7. Jahrhundert v. Chr. Piraterie beinahe als ein normales Gewerbe angesehen wurde. Es galt in vielen Kreisen weder als anstößig noch als unmoralisch. Doch je organisierter die einzelnen Staatswesen in Griechenland wurden, desto stärker empfanden die Zeitgenossen das Seeräuberwesen als Bedrohung und Schade. Allen voran ist im Athen des 5. und 4. Jahrhunderts v. Chr. versucht worden der weit verbreiteten Piraterie entgegenzuwirken. Zwar konnte dies nie vollkommen beendet werden, doch waren die Athener stets bemüht die Sicherheit der Meere in ihrem Einflussgebiet zu garantieren.22

5.3. Kinder in die Sklaverei

Inhaltlich bildet das Los der Kinder die, auf verschiedene Wege in die Sklaverei gelangen konnten, den Schwerpunkt dieses Absatzes. Prinzipiell lassen sich drei Hauptwege ausmachen. Hierbei handelt es sich um den Weg der Kindesaussetzung, des Verkaufs und letztlich die Geburt eines Kindes zweier Sklaven.

Die Aussetzung Neugeborener war gerade in der Frühzeit ein gewöhnlicher, fast alltäglicher Brauch,23 sowohl in der gesamten griechischen als auch römischen Zivilisation. Bis auf Theben stand diese Handlungsweise lange Zeit nicht unter Strafe. Erst im dritten Jahrhundert n. Chr. wurde es als Mord unter Strafe gestellt. Die Zukunftsaussichten eines Findelkindes waren eher düster. Hat das Kind überlebt und wurde von einer Pflegefamilie aufgenommen, ist es meist als Sklave aufgezogen und „gehalten“ worden.24 Durch dieses Verfahren konnten auch eigentlich bürgerliche Kinder in die Unfreiheit gelangen25, denn sowohl Säuglinge deren Eltern sich in wirtschaftlicher Not befanden und Säuglinge aus „gutem Hause“ teilte dieses Schicksal. Gründe für dieses Verhalten sind verschieden. Wie schon angesprochen wurden Kinder in wirtschaftlichen Notlagen ausgesetzt, wenn es sich um ein uneheliches oder krankes bzw. geschwächtes Kind handelt. Ebenso waren Ängste vor der Verantwortung weitere Beweggründe.26

Wie die Aussetzung ist auch der Verkauf von Kindern, allgemein von Familienangehörigen in die Sklaverei nicht unüblich. Nach einer Überlieferung von Plutarch konnten in Athen Kinder beiderlei Geschlechts und weitere weibliche Familienangehörige verkauf werden. Dies steht nicht selten mit der Schuldenproblematik im Zusammenhang. Der Schuldner gibt seine Verwandten in die Sklaverei um selbst diesem Zustand entgehen zu können. Mit der Solonischen Reform jedoch wurden diese Praktiken unzulässig.27

Widmen wir uns abschließend den so genannten oikogeneis, den Hausgeborenen. Eine weitere Quelle für die Sklaverei war die Selbstergänzung der Sklavenschaft. Betroffen sind die Kinder zweier Sklaven, die breits von der Geburt an Eigentum des Herren sind. Sklaverei galt grundsätzlich als erblich28. Zeitweise galt die Stellung der Mutter als ausschlaggebend. War die Mutter frei, so galt das auch für das Kind, unabhängig von Status des Vaters.29

6. Sklavenhandel

Der Sklavenhandel bzw. Sklavenmarkt ist zwar als solches keine Quelle mittels der Sklaven gemacht werden konnten, doch handelt es sich hier um die erste Auflaufstelle, wird ein Sklave benötigt.30 Es handelt sich um eine Art Umschlagplatz. Händler boten ihre menschliche Ware auf Podesten oder Bühnen an. Das Vorgehen dabei gleicht dem eines Viehverkaufes. Körperliche Vorzüge, handwerkliche Geschicklichkeiten und weitere positive oder nützliche Eigenschaften wurden angepriesen.31 Verkauft wurden nicht nur Sklaven aus den eigenen Landen, auch mit Händlern aus entfernten Ländern wurde zusammen gearbeitet.32

7. Rechtsstellung der Sklaven

Inhalt dieses Absatzes bildet der Rechtsstatus der Sklaven im Athen des 4. und 5. Jahrhundert n. Chr. Aus vorangegangenen Passagen ist deutlich geworden, dass der Rechtsstatus eines Sklaven nicht deckungsgleich mit denen eines attischen Bürgers ist. Das Sklaven generell keine Rechte, somit keinen Schutz vor Übergriffen inne hatten und in völliger Abhängigkeit zu ihrem Herren standen wird zwar durchaus auch noch in derzeitiger Fachliteratur formuliert, doch entsprechen die Darstellungen nicht der historischen Realität. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass sich bereits ein Teil der Zeitzeugen der „Unnatürlichkeit“ der Sklaverei bewusst waren. Diese Position gegenüber der Sklaverei ist der Politeia Aristoteles zu entnehmen.

„Zuförderst jedoch wollen wir vom Herrn und Sklaven reden, um diesen Grundsatz sowohl mit Rücksicht auf den praktischen Bedarf zu betrachten als auch darauf, ob wir etwa theoretisch denselben richtiger zu fassen imstande sein werden als die jetzt gangbaren Annahmen. Denn jetzt gilt den einen die Herrschaft des Herren über den Sklaven als eine Wissenschaft, und zwar als dieselbe wie die Tätigkeit des Hausverwalters, des republikanischen Politikers und des Königs, wie wir gleich zum Anfang bemerken: und den anderen erscheint die Herrschaft über die Sklaven als naturwirdrig, indem nach ihrer Meinung nur durch Gesetz der eine Sklave ist und der andere frei, während von Natur kein solcher Unterschied zwischen ihnen besteht, daher denn das ganze Verhältnis nicht in der Gerechtigkeit begründet sei, sondern in Gewalt… Was also die Natur und die Tätigkeit des Sklaven ist, ist hiernach klar. Derjenige Mensch nämlich, welcher von Natur nicht sich selber, sondern einem anderen angehört, der ist Sklave von Natur…Dass also ein Teil der Menschen durch die Natur selbst zu freien Leuten und ein anderer zu Sklaven bestimmt ist und dass es für die letzteren gerecht und zuträglich ist, auch wirklich Sklaven zu sein, ist hiermit bewiesen.“33

Zwar zählt Aristoteles nicht zu den Gegnern der Sklaverei, doch wird eines klar deutlich: die Sklaven befinden sich keineswegs in seinem Zustand völliger Rechtslosigkeit. Ihr „Herr“ hat ihnen gegenüber ebenso wie ein König, ein Politiker gegenüber seinem Volk eine Verantwortung, dessen er sich bewusst ist. Daraus ist abzuleiten, dass der Herr auch für das Wohl seines Sklaven zuständig ist. Es handelt sich also nicht um ein Gegenstand der ohne weiteres austauschbar ist. Deutlich werden diese Maxime, wie der menschenwürdige Umgang miteinander, besonders in dem Gesetz gegen das sogenannte „Hybris- Verbrechen“. Als ersten sicheren Nachweis für dieses Gesetz ist in der Komödie “ Die Vögel“ des Aristophanes34, in dem ein athenischer Bürger damit typisiert wird, dass er nach einer Schlägerei den Aggressor wegen hybris anzeigt.35

Weitere Informationen sind den Gerichtsreden des Demosthenes und des Aichschines zu entnehmen.

„Wenn jemand einen anderen demütigt, sei letzterer Kind oder Frau oder Mann, sei es einer von den Freien oder von den Sklaven, oder wenn er etwas Ungesetzliches/Widerrechtliches tut gegen eine der genannten Personen, so darf jeder beliebige zu derartigem (=klage-) berechtigte Athener eine Schriftklage bei den Thesmotheteh einreichen.“36

Ebenso ist Aischines zu entnehmen, dass sowohl Freie als auch Sklaven unterschiedlichen Alters und Geschlechtes unter dem Schutz dieses Gesetztes fallen.

„Man könne überlegen, warum in das Hybris-Gesetz die Sklaven aufgenommen seien. Wenn ihr aber näher überlegt, Athener, werdet ihr finden, daß es die beste von allen ist. Denn der Gesetzgeber war nicht um die Hausgefährten so besonders besorgt, sondern da er wollte, daß ihr euch daran gewöhnt, euch weit entfernt zu halten von hybris gegen Freie, schrieb er mit hinein, daß auch Sklaven nicht mit hybris behandelt werden dürften. Um es mit einem Wort zu sagen: In einer Demokratie hielt er den, der jemanden – wen auch immer – demütigt, für nicht geeignet, Mitglied der politischen Gemeinschaft zu sein.“37

Bekannt ist das Hybris – Gesetz aus verschiedenen Gerichtsreden, ein solcher Fall ist der des Aristion gegen Konon. Geltend gemacht wurde die Klage von einem Kommandanten, da einige der Beteiligte seine Rekruten waren. An dieser Stelle sei der Fall knapp zusammengefasst.

Zur Vorgeschichte sein folgendes angemerkt. Die Söhne des Konon haben sich bereits vor der tätlichen Auseinandersetzung mit Ariston der hybris schuldig gemacht. Sie hielten einen Sklaven des Ariston fest, demütigten ihn, indem sie ihn nicht zuletzt mit Urin beschmutzten.

Ariston hatte gegen Konon, einem 50 jährigen Familienvater, eine dike aikeias38 angestrengt, da er der Anführer einer schändlichen Aktion gegen Ariston war, bei der dieser angeblich schwer verletzt worden ist. In den Abendstunden traf ein Sohn des Konos, Kteisias, in der Stadt auf Ariston, mit dem er bereits zu früheren Zeiten eine Auseinandersetzung hatte. Ktesias suchte seinen Vater im Haus des Walker Pamphilos auf, der zu einem Gelage mit anderen versammelt war. Nachdem Ktesias von seinem Treffen mit Ariston berichtet hatte, zogen die Männer los um ihn zu suchen. Während dessen macht Ariston mit einem Freund einen Abendspaziergang. Ausgangspunkt war der Tempel von Persephone. Bei Leokorion traf die Gruppe betrunkener Männer um Konon herum auf Ariston. Zuerst ist dieser zusammengeschlagen, dann entkleidet und in ein Schlammloch geworfen worden. Der Tatbestand der hybris wurde zum einen durch die Entkleidung und durch wüste Beleidigungen erfüllt. Ein Arzt und dessen Helfer konnten die schweren, durch Schläge herbeigeführten, Verletzungen bestätigen. Während des Verfahrens mahnt der Kläger die Richter, sich von Konon nicht täuschen zulassen, da er versuchen würde die Tat herunterzuspielen. Dieser versuchte die Angelegenheit als einen Spaß junger, ausgelassener Männer gegen einen von Ihnen darzustellen. Zwar war selbst Ariston bereit über diesen angeblichen Übermut junger Leute hinwegzusehen, doch klagte er nicht die Söhne, sondern den Vater Konon selbst an. Dieser kann seine Tat nicht mit „jugendlichem Leichtsinn“ entschuldigen und gehört bestraft.39

Wie bereits erwähnt hatten Ariston und Konon bereits vor der körperlichen Attacke gegen Aristion eine Auseinandersetzung mit einander. Inhalt dieses Konfliktes war der Übergriff durch Söhne des Konons an einem Sklaven des Ariston. Auch in dieser Situation machten sich die Männer des hybris – Verbrechen schuldig. Als demütigender Akt wird das Übergießen des Sklaven mit Urin angeführt. Anzunehmen ist, dass sich an dieser Stelle Ariston bereits über das Verhalten der jungen Männer beschwerte und die Demütigung seines Sklaven nicht einfach akzeptierte.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass der Herr vor Gericht als Vormund fungierte. Um den Teilnehmer des Verfahren im Zusammenhang mit den Aussagen der Sklaven mehr Glaubwürdigkeit zu suggerieren, ist angeboten worden, die bereits getätigten Aussagen noch einmal noch einmal unter Folter des Sklaven bestätigen zulassen. Es stand offen welche der Parteien die Folter fordern und auch durchführen konnte.40 In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass es sich hier lediglich um eine theoretische Option handelt und in der Realität äußerst selten Anwendung fand. Generell galten körperliche Züchtigungen in Form von Schlägen mit der Peitsche oder mit dem Stock als anerkannte Bestrafungsmethode. An dieser Stelle ist an zu merken, dass es dem Herren nur gestattet war seine eigenen Sklaven zu bestrafen. Trotz all der Einschränkungen der Rechte der Sklaven, stand die Tötung eines Sklaven unter Strafe.41 Körperliche Züchtigungen mit bleibenden Schäden oder die Tötung eines Sklaven hielten sich aus wirtschaftlichen Motiven in Grenzen. Da Sklaven das Eigentum des Herren und somit auch dessen Kapital, würde dies stets einen Kapitalverlust des Herren bedeuteten.42

7.1. Sklaven als Zeugen vor Gericht

Das bereits thematisierte Sklavenverhör im attischen Prozessrecht bezieht sich hauptsächlich auf eine Art privatrechtlichen Gerichtsverfahren. Grundsätzlich stand ihnen kein Zeugnisrecht zu. Wie unter Punkt 7. erwähnt konnten die Aussagen durch Folter, basabos, erhärtet werden. Sowohl Kläger, als auch Beklagter hatten somit die Möglichkeit im Vorfeld der Verhandlungen eine entsprechende Forderung, proklesis, an den Gegner zu stellen oder eigene Sklaven zum Verhör anzubieten. Bei dem Prozess stand nicht die Qualität der Beweismittel im Vordergrund sondern die Qualität des Plädoyers. Um die Kapitalverlust des Sklavenhalters zu mindern wurde eine Bußpflicht in Höhe des Wertes von dem Sklaven festgesetzt. War sie Aussage im Sinne des Klägers, so erhielt dieser die von ihm hinterlegte Summe zurück. War die Aussage hingegen zum Vorteil des Angeklagten erhielt dieser die Summe als Entschädigung für die Wertminderung seines Eigentums. Anzunehmen ist, dass die Forderung nach einem Sklavenverhör nicht auf dessen Antworten abzielte, sondern auf die Verweigerung seines Herren, was wiederum vor Gericht entsprechend gedeutet werden konnte.43

7.2. Sklaven als Kläger oder Beklagte

Anders als in den Bereichen der Politij hatten die Sklaven in juristischen Fragen durchaus das Rechte. Sie hatten das Recht auf Klagen, gerade wenn diese direkt ihre Person betreffen, doch können sie die Klage nicht selbst anstreben. In dieser Situation greift wieder die Vormundfunktion des Herren und dieser kann die Klage für seinen Sklaven einreichen.. Ist einem Sklaven von einem Außenstehenden ein Unrecht angetan worden hatte er selbst keinerlei Möglichkeiten dieses Unrecht persönlich vor einem Gericht öffentlich zu machen und auf Schadensersatz zu hoffen. In diesem Falle konnte er lediglich seinen Herren bitten, stellvertretend für ihn eine Klage einzureichen. Wurde eine Sklave nicht nur verletzt, sonder getötet hat der Herr ausdrücklich die Pflicht diese Tat zu melden und eine Klage gegen den Täter anzustreben. Sind Rechtsverletzungen seitens des Sklaven ausgeübt worden, musste auch in diesem Falle der Herr stellvertretend haften.44

7.3. Recht auf Freiheit? Flucht und Freilassung

Leider sind in den antiken Quellen kaum Hinweise auf die Größenordnungen von Freilassungen zu finden. Verlässliche Aussagen können somit nicht getroffen werden. Hinweise auf Freilassungen stammen von den so genannten Freilassungsschalen. Daraus ergeben sich geschätzt 50 bis 60 Freilassungen jährlich in Attika.45 Ab dem 5. Jahrhundert wächst die Zahl derer, die in die Freiheit entlassen worden sind. Bei einigen seltenen Fällen geschah dies auf Initiative des Staates, wobei der Besitzer für den Verlust entschädigt wurde.

Die Entlassung aus der Sklavenschaft konnte auf unterschiedliche Wege geschehen. Grundsätzlich wird zwischen staatlich angeordneten Freilassungen und denen des Besitzers zu unterscheiden.46

Tritt der Staat als Initiator auf, so hat sich die unfreie Person im Vorfeld in einer kritischen Situation zum Kriegsdienst gemeldet und sich im Zuge der Kampfhandlungen bewährt.47 Hierbei handelt es sich zwar um seltene Notmaßnahmen des Staates, doch zeigt die Geschichte dass dies einigen Sklaven in die Freiheit verhalf. So geschehen nach der Schlacht von Marathon (490 v. Chr.) und nach den Kämpfen bei den Arginusen (406 v. Chr.). Ein Kreis aus athenischen Sklaven ist aus Dankbarkeit die Freiheit zurückgegeben worden.

Ebenso veranlasst der Staat die Freilassung, wenn der Unfreie einen Kriminellen bei einer strafbaren Handlung beobachtet und dieses Vergehen meldet. In Athen erhielten Sklaven dies als Belohnung, wenn sie jemanden denunzierten, der einen heiligen Ölbaum abgehackt oder einen Tempelraub begangen hatte.48

Wie die Bestrafungen auch lagen die Belohnungen im Ermessen des Sklavenhalters, der mit der Freilassung treue Dienste honorieren konnte. Weder war der nun freie Mensch in den Bürgerstatus erhoben worden49, noch war dieser unbedingt sozial oder wirtschaftlich unabhängig. Üblich war es, dass der ehemalige Sklave auch weiterhin bestimmte Aufgaben für seinen Herren übernahm.50 Die am häufigsten genutzte Freilassungsbedingung war die paramone.51 Der Freigelassene, jetzt im Status eines so genannten Mitbewohners metoikos, 52verpflichtete sich über einen bestimmten Zeitraum, meist bis zum Ende seines Lebens, dem früheren Besitzer zu dienen, wobei sich die Bedingungen der Arbeit nicht wesentlich besserten. Mehr als der Freigelassene selbst profitierten dessen Kinder von dieser Vereinbarung, da diese nicht in die Sklaverei geboren werden, sondern als freie Menschen. Die Freilassung selbst erfolgte zunächst nur durch die einseitige Erklärung des Herren. Erst im Laufe des 5. und Anfang des 4. Jahrhunderts v. Chr. sind verstärkt rituelle Elemente aufgenommen worden.53 Mittels der Freilassungsinschriften, nachgewiesen in Athen, Delphi und anderen Poleis, erhielten die Freigelassenen Rechtssicherheit. Ältere oder kränkliche Sklaven sind aus wirtschaftlichen Gründen von ihren Diensten entbunden worden, damit dem Besitzer keine weiteren unnötigen Kosten entstanden.54 Neben der Freilassung zu Lebzeiten des Herren sind auch testamentarische Freilassungen nach dem Ableben des Besitzers nachgewiesen worden.55

Einige wenige Sklaven konnten die Möglichkeit nutzen sich von ihrer Bürde freizukaufen. Dies setzte jedoch voraus, dass der Unfreie eine ausreichende Geldsumme gespart hatte. Ein eigenes Vermögen bilden konnte jedoch nur die Minderheit der Betroffenen.5

Furcht vor Bestrafungen, Folter und weiteren Demütigungen waren die hauptsächlichen Motive den Freitod zu wählen oder die Flucht zu wagen. Ein gescheiteter Selbstmordversuch ist rechtlich wie eine gescheitere Flucht geahndet worden. Der Sklave hat gewissermaßen seiner Besitzer seine eigene Person gestohlen. Musste der Herr im ersten Fall seinen Kapitalverlust akzeptieren, ließ er meist nichts unversucht sein Eigentum zurückzubekommen. Der Sklave stand bei der Flucht vor dem Problem ein adäquates Versteck zu finden. Wohin sollte er fliehen und würde sich sein Leben dann bessern? Kleinräumige Poleis wie Athen boten bessere Voraussetzungen als größere Territorialreiche. In Zeiten politischer Unruhen steigerten sich die Erfolgsaussichten bei einer Flucht, doch gaben sie keinen Garant.57

8. Zusammenfassung

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Sklaven zwar stets der unbeschränkten Gewalt ihres Besitzers unterworfen waren, jedoch keinerfalls ein Objekt völliger Rechtslosigkeit waren. Ihr Einsatz in alles Bereichen des wirtschaftlichen Lebens, der Verwaltung und der privaten Haushalte ist verhältnismäßig gut durch schriftliche Quellen dokumentiert und kann dank archäologischer Untersuchungen ergänzt werden.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass im antiken Griechenland der Sklavenstatus nicht als etwas Naturgegebenes angesehen worden ist. Vielmehr galt es als eine Situation, in die jeder Mensch für einen gewissen Zeitabschnitt seines Lebens geraten konnte. Jeder Grieche, der sich verlaufen hatte oder entführt wurde, musste damit rechnen als Sklave veräußert zu werden. Zwar gab es auch keine größeren Sklavenaufstände, doch scheint es interessanter dass große Teile der Bevölkerung keine Bedenken gegenüber der Versklavung Anderer hatte, obwohl sie dies auch selbst jederzeit treffen könnte. Weiter ist den Ausführungen zu entnehmen, dass nicht Sklave gleich Sklave ist. Es lässt sich innerhalb dieser Gruppe noch eine weitere Abstufung ausmachen. Unterschieden wird nicht nur in der Sekundärliteratur, sondern auch in zeitgenössischen Quellen, zwischen Menschen die in die Sklaverei geboren worden und jenen die als einst freie Bürger versklavt worden sind. Rechtlich ist diese Unterscheidung unerheblich. So hatte keiner von beiden hatte politische Rechte, jedoch juristische. Beiden stand zu ihren Herren als Vormund in ihrem Namen Verfahren vor Gericht halten zulassen. Tröstlich war sicherlich für jeden Sklaven, egal welche Kategorie dieser angehört, die Hoffnung auf die Freiheit, die in Griechenland durchaus gegeben war.

9. Quellenverzeichnis

Aischines gegen Timarchos 17.

Aristoteles über die Sklaven, Pol. 1253b 14-23;125a 3-17, 1255a 1-3.

Demosth. falsa leg. 46.

Demosth. gegen Meidias, 47.

Demosth. LIV 7-9:13f. 20 – 23.

Thukydides, Der Peleponesische Krieg , Stuttgart, 1973, B.VII.

10. Literaturverzeichnis

N. Brockmeyer, Antike Sklaverei, Darmstadt, 1979.

W. Dahlheim, Die griechisch- römische Antike, Bd. 1 Griechenland.

M.I. Finley, Die antike Wirtschaft, München, 1977.

M.I. Finley, Slavery in classical antiquity. Views and controversies, Cambridge, 1960.

F. Gschnitzer, Griechische Sozialgeschichte – von der mykenischen bis zum Ausgang der klassischen Zeit, Wiesbaden, 1981.

H. Klees, Sklavenleben im klassischen Griechenland, Forschung zur antiken Sklaverei, Heinz Belken (Hrsg.), Bd. 30, Stuttgart, 1998.

W. Schuller, Griechische Geschichte, Oldenbourg Grundriss der Geschichte, Bd.1., München, 1995.

L. Schumacher, Sklaverei in der Antike: Alltag und Schicksal der Unfreien, München, 2001.

J. Vogt, Die Sklaverei im antiken Griechenland, In: Antike Welt, Heft 2, 1978, 49 – 56.

H. Wallon, Histoire de l´esclavage dans l`antiquité, Paris, 1847.

C. W. Weber, Sklaverei im Altertum – Leben im Schatten der Säulen, Düsseldorf, Wien, 1981.

W. L. Westermann, s.v. „Sklaverei“, in: RE Suppl. VI, Stuttgart, 1935, Sp. 894-1068.

W. L. Westermann, The slave systems of Greek and Roman antiquity, Philadelphia, 1955.

1 * 15. Oktober 1844 in Röcken; † 25. August 1900 in Weimar, Zitat aus: „Die fröhliche Wissenschaft, Werke I – V, Bd. II.

2 J. Vogt, Die Sklaverei im antiken Griechenland, In: Antike Welt, 9. Jahrgang, Helft 2, 1978, 49.

3 * 23. Dezember 1812 in Valenciennes; † 13. November 1904 in Paris.

4 * 5. Mai 1818 in Trier; † 14. März 1883 in London.

5 J. Vogt, Die Sklaverei im antiken Griechenland, In: Antike Welt, 9. Jahrgang, Helft 2, 1978, 49f.

6 L. Schumacher, Sklaverei in der Antike: Alltag und Schicksal der Unfreien, München, 2001, 11.

7 L. Schumacher, Sklaverei in der Antike: Alltag und Schicksal der Unfreien, München, 2001, 12.

8 L. Schumacher, Sklaverei in der Antike: Alltag und Schicksal der Unfreien, München, 2001, 13.

9 Zitat aus Menschliches, Allzumenschliches Werke I – V, Bd. I

10 W. Schuller, Griechische Geschichte, Oldenbourg Grundriss der Geschichte, Bd.1., München, 1995, 79.

11 L. Schumacher, Sklaverei in der Antike: Alltag und Schicksal der Unfreien, München, 2001, 25.

12 L. Schumacher, Sklaverei in der Antike: Alltag und Schicksal der Unfreien, München, 2001, 26 f.

13 L. Schumacher, Sklaverei in der Antike: Alltag und Schicksal der Unfreien, München, 2001, 27.,

C. W. Weber, Sklaverei im Altertum – Leben im Schatten der Säulen, Düsseldorf , Wien, 1981, 113 f.

14 L. Schumacher, Sklaverei in der Antike: Alltag und Schicksal der Unfreien, München, 2001, 33 f.

15 L. Schumacher, Sklaverei in der Antike: Alltag und Schicksal der Unfreien, München, 2001, 25.

16 F. Gschnitzer, Griechische Sozialgeschichte – von der mykenischen bis zum Ausgang der klassischen Zeit, Wiesbaden, 1981, 117.

17 J. Vogt, Die Sklaverei im antiken Griechenland, In: Antike Welt, Heft 2, 1978, 51.

18 L. Schumacher, Sklaverei in der Antike: Alltag und Schicksal der Unfreien, München, 2001, 34.

19 L. Schumacher, Sklaverei in der Antike: Alltag und Schicksal der Unfreien, München, 2001, 35.

20 L. Schumacher, Sklaverei in der Antike: Alltag und Schicksal der Unfreien, München, 2001, 36.

21 H. Klees, Sklavenleben im klassischen Griechenland, Forschung zur antiken Sklaverei, Heinz Belken (Hrsg.), Bd. 30, Stuttgart, 1998, 30.

22 C. W. Weber, Sklaverei im Altertum – Leben im Schatten der Säulen, Düsseldorf, Wien, 1981, 100.

23 C. W. Weber, Sklaverei im Altertum – Leben im Schatten der Säulen, Düsseldorf, Wien, 1981, 121.

24 C. W. Weber, Sklaverei im Altertum – Leben im Schatten der Säulen, Düsseldorf, Wien, 1981, 120.

25 H. Klees, Sklavenleben im klassischen Griechenland, Forschung zur antiken Sklaverei, Heinz Belken (Hrsg.), Bd. 30, Stuttgart, 1998, 59.

26 C. W. Weber, Sklaverei im Altertum – Leben im Schatten der Säulen, Düsseldorf, Wien, 1981, 121f.

27 L. Schumacher, Sklaverei in der Antike: Alltag und Schicksal der Unfreien, München, 2001, 30.

28 C. W. Weber, Sklaverei im Altertum – Leben im Schatten der Säulen, Düsseldorf, Wien, 1981, 133.

29 H. Klees, Sklavenleben im klassischen Griechenland, Forschung zur antiken Sklaverei, Heinz Belken (Hrsg.), Bd. 30, Stuttgart, 1998, 60.

30 H. Klees, Sklavenleben im klassischen Griechenland, Forschung zur antiken Sklaverei, Heinz Belken (Hrsg.), Bd. 30, Stuttgart, 1998, 52.

31 J. Vogt, Die Sklaverei im antiken Griechenland, In: Antike Welt, Heft 2, 1978, 51.

32 F. Gschnitzer, Griechische Sozialgeschichte – von der mykenischen bis zum Ausgang der klassischen Zeit, Wiesbaden, 1981, 117.

33Vgl. Aristoteles über die Sklaven, Pol. 1253b 14-23;125a 3-17, 1255a 1-3.

34Aufführungsdatum: 414 n. Chr.

35Vgl. Demosth. falsa leg. 46

36Vgl. Demosth. gegen Meidias, 47

37Vgl. Aischines gegen Timarchos 17

38Private Klage, Ariston relativiert dadurch seine Rache, da eine öffentliche Klage die Todesstrafe zur Folge haben können.

39 Demosth. LIV 7-9:13f. 20 – 23.

40 H. Klees, Sklavenleben im klassischen Griechenland, Forschung zur antiken Sklaverei, Heinz Belken (Hrsg.), Bd. 30, Stuttgart, 1998, 57.

41 H. Klees, Sklavenleben im klassischen Griechenland, Forschung zur antiken Sklaverei, Heinz Belken (Hrsg.), Bd. 30, Stuttgart, 1998, 201.

42 L. Schumacher, Sklaverei in der Antike: Alltag und Schicksal der Unfreien, München, 2001, 276f.

43 L. Schumacher, Sklaverei in der Antike: Alltag und Schicksal der Unfreien, München, 2001, 276f.

44 C. W. Weber, Sklaverei im Altertum – Leben im Schatten der Säulen, Düsseldorf, Wien, 1981, 206.

45 H. Klees, Sklavenleben im klassischen Griechenland, Forschung zur antiken Sklaverei, Heinz Belken (Hrsg.), Bd. 30, Stuttgart, 1998, 298f.

46 H. Klees, Sklavenleben im klassischen Griechenland, Forschung zur antiken Sklaverei, Heinz Belken (Hrsg.), Bd. 30, Stuttgart, 1998, 298f.

47 C. W. Weber, Sklaverei im Altertum – Leben im Schatten der Säulen, Düsseldorf, Wien, 1981, 225.

48 C. W. Weber, Sklaverei im Altertum – Leben im Schatten der Säulen, Düsseldorf, Wien, 1981, 226.

49 N. Brockmeyer, Antike Sklaverei, Darmstadt, 1979, 130.

50 L. Schumacher, Sklaverei in der Antike: Alltag und Schicksal der Unfreien, München, 2001, 291f.

51 N. Brockmeyer, Antike Sklaverei, Darmstadt, 1979, 130.

52 L. Schumacher, Sklaverei in der Antike: Alltag und Schicksal der Unfreien, München, 2001, 291.

53 J. Vogt, Die Sklaverei im antiken Griechenland, In: Antike Welt, Heft 2, 1978, 54.

54 H. Klees, Sklavenleben im klassischen Griechenland, Forschung zur antiken Sklaverei, Heinz Belken (Hrsg.), Bd. 30, Stuttgart, 1998, 331.

55 H. Klees, Sklavenleben im klassischen Griechenland, Forschung zur antiken Sklaverei, Heinz Belken (Hrsg.), Bd. 30, Stuttgart, 1998, 298f.

56 C. W. Weber, Sklaverei im Altertum – Leben im Schatten der Säulen, Düsseldorf, Wien, 1981, 226.

57 L. Schumacher, Sklaverei in der Antike: Alltag und Schicksal der Unfreien, München, 2001, 284.

  1. #1 von Franzi am 26. März 2011 - 16:07

    Hey die seite ist echt abegefahren danke das ihr die gemacht habt :-D

  2. #2 von Alexandra Südekum am 26. März 2011 - 20:36

    Vielen Dank!

  3. #3 von Heinrich Lehne am 11. März 2012 - 16:16

    Wirklich Krass…Habe ich viel gelernt. Danke!!!

  4. #4 von maurice am 13. Mai 2013 - 08:21

    rittigh geil hammer :-)

(wird nicht veröffentlicht)