Abschluss geschafft und nun???


(c) Thomas Kölsch / pixelio

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Kürzlich im Spiegel …

„Gesucht wird ein Mitarbeiter mit abgeschlossenem Studium – bezahlt wird er wie ein Azubi. So versuchen Museen, den Mindestlohn zu umgehen. Die Direktoren verkaufen „Volontariate“ als Weiterbildung.“ Hier geht’s zum Artikel …

Natürlich kennt jeder den Ausspruch „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“, aber sind die Lehrjahre nicht mit dem Studium bereits abgeschlossen? Wie sind eure Erfahrungen? Habt ihr ein Volontariat gemacht oder seit in auf einem anderen Weg ins Berufsleben gestartet? Ist heute eine Promotion unverzichtbar?

Heute habt IHR das Wort. Nur zu … :)

  1. #1 von Alexandra Runschke am 17. Februar 2015 - 10:39

    Ich selber habe kein Volontariat gemacht und konnte direkt als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einer Grabungsfirma anfangen und später in verschiedenen Projekten die Leitung übernehmen. So der Stand, doch wie geht es jetzt weiter? Finanziell und in Sachen Berufserfahrung lief es also vergleichsweise ganz gut, doch kommt man ohne Promotion weiter?

  2. #2 von Alexandra Runschke am 17. Februar 2015 - 10:52

    Kommentar auf Facebook zum heutigen Beitrag „Generation Praktikum“ – Was sagt ihr?

  3. #3 von Michael Zerjadtke am 17. Februar 2015 - 12:27

    Die Frage ist auch: kommt man mit Promotion weiter? Die möglichen Stellen für Archäologen jeder Richtung sind sehr rar gesät und die Promotion eröffnet einem lediglich die akademische Laufbahn und den Höheren Dienst in Museen und Landesämtern. Eine ganze Reihe von Bekannten sind derzeit in irgendwelchen strukturierten Promotionsprogrammen und ich bezweifle, dass es bei allen hinterher weiter geht. Als prähistorischer Archäologe stehen einem in Dtl. zwar mehr Türen offen, aber dennoch ist die Quote nicht so gut. Wäre es für praxislastige Archäologen nicht vielmehr sinnvoll, noch ein Lehre als Vermessungstechniker oder Grabungstechniker dran zu hängen?

(wird nicht veröffentlicht)