Archiv für Kategorie Allgemein

Technologieführung zur Bronze- und Eisenzeit

Themenführung im smac …

„Im Feuer geboren! Bronze, Salz und Eisen“

Kenner der Archäometallurgie Markus Gruner führt durch die
Ausstellungsbereiche der Bronze- und Eisenzeit. Schwerpunkt seines
Streifzugs ist die Metallgewinnung und -verarbeitung in beiden
vorgeschichtlichen Epochen (2200 v. Chr. – Christi Geburt).

*Öffentliche Technologieführung*

max. 20 Teilnehmer

*Termine* 19.11. | 03.12., jeweils 18.00 – 19.00 Uhr
*Kosten* 3 € pro Person zzgl. zum Eintrittspreis“

Das smac ist eine Einrichtung des Staatsbetriebs Landesamt für Archäologie Sachsen.

smac – Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz
Kulturen entdecken – Geschichte verstehen

Stefan-Heym-Platz 1
09111 Chemnitz

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Römische Truppen in Mitteldeutschland …

Die Erfindung der GermanenIm Rahmen der Vortragsreihe zum neuen Teil der Dauerausstellung „Die Erfindung der Germanen“   findet am 06.10.2015 um 19.30 Uhr im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale)
folgender Vortrag statt:

„Römische Truppen in Mitteldeutschland – Das Marschlager bei Hachelbich im
Kyffhäuserkreis“ -Dr. M. Küßner, Dr. T. Schüler (beide Landesamt für
Denkmalpflege und Archäologie Thüringen).

Die Veranstaltung (Dauer ca. 60 Min.) findet im Hörsaal des Landesmuseums für Vorgeschichte (Seiteneingang), Richard-Wagner-Str. 9, 06114 Halle (Saale) statt. Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

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Von Bischof Sigismund und seiner prächtigen Grabkapelle …

… Vortrag von Dr. Peter Ramm aus Merseburg im Rahmen der Sonderausstellung „1000 Jahre Kaiserdom Merseburg“

Wann? 23.09.2015 um 18 Uhr

Wo?  Hofstube des Kulturhistorischen Museums Schloss Merseburg

Der Vortrag ist einem der ungewöhnlichsten Räume des Merseburger Doms gewidmet, nämlich der Vorhalle, die auf eine reiche Vergangenheit und Nutzung zurückblicken kann. Heute ist die ursprüngliche Pracht dieses Raumes nur noch sehr eingeschränkt wahrzunehmen, dabei gehörte sie am Ende des Mittelalters zu einem der prächtigsten Räume weit und breit.
Bischof Sigismund von Lindenau (gestorben 1544) ließ die Kapelle nach dem Vorbild der Bischofskapelle für Thilo von Trotha zu seiner Grabkapelle umgestalten. Gleichzeitig widmete er sie Kaiser Hei
nrich II. Geblieben sind das wunderbare Gewölbe des Dombaumeisters Hans Mostel,
die Grabdenkmäler Bischof Sigismunds und die frühgotischen Glasmalereien im Mittelfenster.
Welchen Veränderungen dieser heute so wenig beachtete Raum unterworfen war und was konservatorische Untersuchungen und Restaurierungsarbeiten an neuen Erkenntnissen hervorbrachten, das sollen Sie in dem Vortrag von Dr. Ramm erfahren. Gleichzeitig werden auch neue Aspekte zum Heinrichsaltar, der mit der Sonderausstellung „1000 Jahre Kaiserdom Merseburg“ an seinen ursprünglichen Standort in der heutigen Vorhalle zurückgekehrt ist, zur Sprache kommen. Am Ende des Vortrags besteht die Möglichkeit, mit dem Referenten ins Gespräch zu kommen.
Weitere Vorträge im Rahmen der Sonderausstellung
06.10.2015 | „Reliquien, Gold und Seide. Der mittel
alterliche Kirchenschatz des
Merseburger Domes“ | Dr. Jörg Richter, Bern
21.10.2015 | „Zur ursprünglichen Bedeutung des Orts
namens Merseburg“ |
Prof. Dr. Karlheinz Hengst, Chemnitz
29.10.2015 |
„Thietmar von Merseburg – Ansichten und Absichten eines zeitgenössischen Chronisten“ | Prof. Dr. Hans-Werner Goetz

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Bernstein – Gold der Germanen …

Bernsteincollier Trochtelfingen

Bernsteincollier Trochtelfingen

… Das Alamannenmuseum in Ellwagen bereitet dieser Tage die neue Sonderausstellung zum Thema „Bernstein – Gold der Germanen. Das Collier von Trochtelfingen“ vor.

Das kostbare Bernsteincollier einer Alamannin des 4. Jahrhunderts, das 2006 im Egertal bei Trochtelfingen (Ostalbkreis) entdeckt wurde, soll nun dauerhaft ins Alamannenmuseum nach Ellwangen kommen. Dies ist ein willkommener Anlass, das Collier im Rahmen einer Sonderausstellung zum Thema Bernstein im Frühmittel alter zu präsentieren. Dieser in der mediterranen Welt hochgeschätzte Rohstoff war ein wichtiges Handelsgut der Germanen im Austausch mit den Römern und wurde vor allem von der Ostsee über die Bernsteinstraße nach Aquileia verhandelt.

Auch bei den Germaninnen der Völkerwanderungszeit galt der Bernstein als Statussymbol und wurde von ihnen in prachtvollen Ketten sicherlich mit großem Stolz getragen. In der Merowingerzeit sind die Bernsteinperlen nur noch Teil meist sehr aufwändiger Halsketten, die vor allem von farbenfrohen und vielgestaltigen Glasperlen dominiert werden. Als Amulett am Gürtelgehänge von Frauen oder als magische Schwertperle der Kriegerelite spielten sie aber weiterhin eine wichtige Rolle.

Zu den Leihgebern der Ausstellung zählen die Städtischen Museen Heilbronn, das Archäologische Landesmuseum Baden-Württemberg in Konstanz, die Archäologische Staatssammlung München, das Deutsche Bernsteinmuseum Ribnitz-Damgarten sowie das Alamannenmuseum Weingarten.

Die Ausstellung wird am Freitag, 11. September 2015, um 18 Uhr eröffnet, dabei sprechen Oberbürgermeister Karl Hilsenbek, Dr. Petra Klein vom Förderverein Alamannenmuseum Ellwangen, Dr. Barbara Theune-Großkopf, stellvertretende Direktorin des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg sowie Museumsleiter Andreas Gut.

Führungen in der neuen Ausstellung werden immer am ersten Sonntag im Monat um 15 Uhr angeboten. Am Sonntag, 13. September 2015 findet anlässlich des Tags des offenen Denkmals von 11-17 Uhr ein Aktionstag „Bernstein“ mit Handwerkervorführungen und großem Schmuckverkauf im Alamannenmuseum statt. Am 24., 25. und 31. Dezember 2015 ist das Museum geschlossen.

Nähere Informationen sind beim Museum unter Tel. 07961/969747 sowie im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de erhältlich.

Alamannenmuseum Ellwangen
Haller Straße 9
73479 Ellwangen
Telefon +49 7961 969747
Telefax +49 7961 969749
alamannenmuseum@ellwangen.de
www.alamannenmuseum-ellwangen.de

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 14-17 Uhr
Samstag, Sonntag 13-17 Uhr
sowie nach Vereinbarung

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Vortrag „Der Barbar als Nachbar …“

Die im Rahmen der Erweiterung der Dauerausstellung im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle stattfindende Vortragsreihe referiert Prof. Dr. R. Wolters (Eberhard-Karls-Universität Tübingen) zu folgendem Thema „Der Barbar als Nachbar. Germanenbilder und Germanienpolitik im kaiserzeitlichen Rom“ am Dienstag, den 08.09. um 19.30 Uhr im Landesmuseum für Vorgeschichte.

Wo: Hörsaal des Landesmuseums (Seiteneingang)

Richard-Wagner-Str.9

06114 Halle/Saale

Wann: 08.09. 19.30 Uhr

Eintritt frei!!!

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8. Mitteldeutscher Archäologentag …

Auch in diesem Jahr findet in Halle – mittlerweile zum achten mal – der mitteldeutsche Archäologentag statt.

Thema der vom 22. Oktober bis 24. Oktober währenden internationalen Tagung hat fast aktuellen Charakter. Unter dem Titel „Arm und Reich – Zur Ressourcenverteilung in prähistorischen Gesellschaften“ werden frühe Nachweise sozialer Ungleichheit vor allem im Hinblick auf die Ressourcenverteilung in prähistorischen Gesellschaften untersucht.

Wie wir es bisher kennen wird auch dieses Thema interdisziplinär unter Beteiligung von Archäologen, Anthropologen, Ethnologen, Soziologen, Historikern und Wirtschaftswissenschaftlern betrachtet werden. Dabei erscheinen die folgenden Fragestellungen besonders vielversprechend:

Veranstaltungsflyer Mitteldeutscher Archäologentag

Veranstaltungsflyer Mitteldeutscher Archäologentag

1. Was sind die Ursachen von Ungleichheit?

2. Welche Auswirkung auf die Ressourcenverteilung haben traditionelle Tauschobjekte und das Aufkommen von Geld?

3. Wie lässt sich Ungleichheit im archäologischen Befund (Gräber, Siedlungen, Horte) erkennen? Wie stellt sie sich im Vergleich dazu in den Schriftquellen dar, sofern diese vorhanden sind?

4. Ist es möglich, den verhältnismäßigen Anteil der verschiedenen sozialen Schichten zu bestimmen?

5. Ab wann ist Ungleichheit konkret fassbar und wie entwickeln sich die Verhältnisse im Laufe der Zeit?

Die Tagung findet in den Räumlichkeiten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg statt: Audimax (HS XXII), Universitätsplatz 1

Kosten: 30 Euro pro Teilnehmer und 15 Euro ermäßigt.

Ansprechpartner:
Konstanze Geppert M.A.
Jan-Heinrich Bunnefeld M.A.
Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt
Richard-Wagner-Straße 9
06114 Halle (Saale)
Tel.:  +49-(0)345-5247-401
+49-(0)345-5247-372
Fax :  +49-(0)345-5247-351
E-Mail: kgeppert[at]lda.mk.sachsen-anhalt.de
jhbunnefeld[at]lda.mk.sachsen-anhalt.de

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Der Hügel vor der Stadt

Im Rahmen eines polnisch-deutschen Kooperationsprojektes wurden im September 2014 am Burgwall durch Studierende der Universität Warschau (Uniwersytet Kardynała Stefana Wyszyńskiego w Warszawie) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg unter der örtlichen Leitung von Prof. Dr. Louis D. Nebelsick (Universität Warschau) und Anna Swieder M.A. (Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt) archäologische Untersuchungen durchgeführt. Das dreiwöchige Forschungsprojekt konnte dank der Unterstützung der Stadt Kemberg und der Familie Höhne –  auf deren Grund fand die Ausgrabung statt – realisiert werden.

Worum geht es? Unmittelbar am Rande der Stadt Kemberg befand sich während der späten Bronze- und frühen Eisenzeit (ca. 1200–500 v. Chr.) eine der bedeutendsten vorgeschichtlichen Burgen Mitteldeutschlands dieser Zeit. Zur Zeit ihrer Errichtung und Nutzung waren die Burgen mächtige Festungen, meist dicht bevölkert und politisch bedeutend. Errichtet wurden sie aus Holz und Lehmverputz. Heute sind diese wichtigen Zeugnisse einer komplexen, vergangenen Gesellschaft nur noch durch flache Erhebungen im Gelände sichtbar und werden häufig kaum erkannt.

Insbesondere in Sachsen-Anhalt, wo in der Vorgeschichte stets Konkurrenz um reiche Böden, Rohstoffvorkommen (Salz und Kupfer) und wichtige Verkehrswege herrschte, weisen sie auf Zentren, von denen aus Reichtum kontrolliert und verteidigt wurde.

Die am 21. Juni im Rathaus der Stadt Kemberg eröffnete Sonderausstellung „Der Hügel vor der Stadt“ zeigt bis zum 21. September ausgewählte Funde und erste Ergebnisse der letztjährigen Ausgrabungen am spätbronze-/früheisenzeitlichen Burgwall von Kemberg.

Knapp 70 Gäste nutzen die Gelegenheit nach der offiziellen Eröffnung zur Ausstellungsbesichtigung.

Knapp 70 Gäste nutzen die Gelegenheit nach der offiziellen Eröffnung zur Ausstellungsbesichtigung.

Ausstellungsflyer

Ausstellungsflyer

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Reformation – Bild – Bibel

Zum oben genannten tagten vom 19. bis 21. Juni zahlreiche Archäologen, Historiker, Vertreter von Kirchen und Stiftungen in den Orten Osterwieck und Eisleben. Sonntag stand eine Exkursion nach Mansfeld-Lutherstadt auf dem Plan. Diese gemeinsame Tagung ist im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Osterwieck und Eisleben entstanden.

Erster Tagungsort war Osterwieck im Braunen Hirsch. Nach der Begrüßung durch die Bürgermeisterin der Einheitsgemeinde Ingeborg Wagenführ übernahm Prof. Dr. Biegel (Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte an der TU Braunschweig) die Moderation und gab den thematischen Einstieg. Er legte die Grundzüge der Politik im nördlichen Harzvorland dar. Es schloss sich ein, für das Tagungsthema Reformation vielleicht untypischer, aber für uns Archäologen spannender Vortrag von Dr. Bernd Zich (Abteilungsleiter Landesmuseum für Vorgeschichte Halle/Saale) zur Vorgeschichte der Regionen des nördlichen Harzvorlandes und des Mansfelder Landes an. Zur frühen Christianisierung sprach Manfred Linck (Bad Dürrenberg). Linck zu Folge breitete sich das Christentum im Harz vor allem durch vorbildliche Persönlichkeiten aus. Stiftungsgründungen dienten nicht zuletzt auch zur Markierung des eigenen Territoriums. Highlight des ersten Tages war für uns der Vortrag von Dr. Kristlieb Adloff (Wolfenbüttel, evangelischer Theologe), der die Emporenbilder aus der Stephani Kirche Osterwieck (Abrahams Opfer, Der Fall von Jericho, Simons Rätsel) sowohl aus jüdischer als auch aus christlicher Sicht interpretiert. Er unterstreicht die Bedeutung von Bildern, aber auch Liedern und dem gedruckten Text als Medien der Reformation.

Nach der Mittagspause, die Raum für weitere Gespräche bot, gab es eine Führung von Dr. Klaus Thiele (Wolfenbüttel, Mediziner, Gründer und Vorstandsmitglied des Kirchbauvereins St. Stephani/Osterwieck) durch die Stephani Kirche.

Leider konnten wir nicht die komplette Tagung erleben. Der Auftakt in Osterwieck war jedoch recht gelungen. Zwar war die Zeit für die Vorträge mit 20 Minuten knapp bemessen, doch konnten wir am Rande der Veranstaltung noch das ein oder andere spannende Gespräch führen.

Bürgermeisterin der Einheitsgemeinde Osterwieck Ingeborg Wagenführ

Bürgermeisterin der Einheitsgemeinde Osterwieck Ingeborg Wagenführ

Manfred Linck, Dr. Kristlieb Adloff, Dr. Klaus Thiele, Dr. Bernd Zich (v.l.n.r.)

Manfred Linck, Dr. Kristlieb Adloff, Dr. Klaus Thiele, Dr. Bernd Zich (v.l.n.r.)

Prof. Dr. Biegel bei der Moderation

Prof. Dr. Biegel bei der Moderation

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Reformation – Bild – Bibel

Anlässlich des 500. Geburtstages Lucas Cranach d. J. (* 4. Oktober 1515 in Wittenberg; ϯ 25. Januar 1586 in Wittenberg) rückt verstärkt die Kunst der Reformationszeit als Medienrevolution in den Mittelpunkt. Mit ihr entsteht eine neue Wort- und Bildsprache. Dafür finden sich auch zahlreiche Beispiele in der Lutherstadt Eisleben, in Osterwieck, und in Mansfeld-Lutherstadt, die bisher wenig im Fokus der Öffentlichkeit standen.

Mit der Tagung soll eine weitere Lücke in der bisher nur unzureichend erforschten Reformationsgeschichte des Mansfelder Landes geschlossen werden.

Eine Kooperationsveranstaltung der Stiftung Mitteldeutscher Kulturrat Bonn, Stadt Osterwieck, Lutherstadt Eisleben, Mansfeld-Lutherstadt, Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e. V. und Mansfelder Geschichts- und Heimatverein e.V.

 

Hier das Programm:

Freitag, 19. Juni 2015
Tagungsort: Osterwieck, Hotel Brauner Hirsch
(Stephanikirchgasse 1)

Moderation der Tagung
PROF. DR.H.C. GERD BIEGEL
Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte an der TU Braunschweig

09.00 Uhr Anmeldung zur Tagung

10.00 Uhr Begrüßung
INGEBORG WAGENFÜHR, Bürgermeisterin der Stadt Osterwieck

10.15 Uhr „…wirkungsmächtiger Umbruch – Weltgeschichte und Region“ Politik und Reformation im nördlichen Harzvorland
PROF. DR. GERD BIEGEL, Braunschweig

10.45 Uhr Die Region am Nordharz und das Mansfelder Land am Beginn der Metallzeit DR. BERNHARD ZICH, Halle (Saale)

11.15 Uhr Frühe Christianisierung im nördlichen und südlichen Harzvorland
MANFRED LINCK, Bad Dürrenberg

11.45 Uhr Altes Testament als Heilige Schrift der Juden und Christen
DR. KRISTLIEB ADLOFF, Wolfenbüttel

12.15 Uhr Diskussion

12.30 Uhr Mittagspause
(Selbstzahlung durch Tagungsteilnehmer)

14.00 Uhr Besichtigung der Kirche St. Stephani und Stadtrundgang, Einführung: „Die Emporenbilder an derNordempore und Gildenprieche in St. Stephani aus dem Jahr 1589 und ihre grafischen Vorlagen“
DR. KLAUS THIELE, Wolfenbüttel
kostenfrei

15.30 Uhr Kaffeepause
kostenfrei

16.00 Uhr Fahrt in die Lutherstadt Eisleben
Sonnabend, 20. Juni 2015
Tagungsort: Lutherstadt Eisleben, Rathaussaal
(Markt 1)

Moderation der Tagung
MAIK REICHEL
Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Magdeburg

09.00 Uhr Anmeldung zur Tagung

09.30 Uhr Begrüßung
JUTTA FISCHER, Oberbürgermeisterin der Lutherstadt Eisleben

Grußworte
DR. HABIL. ANGELIKA KLEIN (angefragt)
Landrätin des Landkreises Mansfeld-Südharz
DR. JUR. HERBERT PRUNS
Präsident der Stiftung Mitteldeutscher Kulturrat,
Bonn

10.00 Uhr Vorstellung des Mitteldeutschen Jahrbuches für Kultur und Geschichte
DR. PHIL. HABIL. GERLINDE SCHLENKER
Vizepräsidentin der Stiftung Mitteldeutscher Kulturrat, Bonn

10.15 Uhr Die „Steinbilderbibel“ in St. Annen zu Eisleben (1585) und die grafischen Vorlagen von
Virgil Solis
DR. IRENE ROCH-LEMMER, Halle (Saale)

10.45 Uhr „Und pflanzt sein Wort in dieses Land“. Eine Reformationsfürstin als Vorbild – Elisabeth von Braunschweig und Lüneburg
DR. ANGELA KLEIN, Braunschweig

11.15 Uhr “Ein Neudruck des Berichts über das Sterben Luthers in Eisleben von 1646 und sein historisches Umfeld. Neue Perspektiven auf die lutherische Frömmigkeit des
17. Jahrhunderts“
DR. HARTMUT KÜHNE, Berlin

11.45 Uhr Diskussion

Fortsetzung Sonnabend, 20. Juni 2015

12.30 Uhr Mittag im Hotel „Graf von Mansfeld“
(Selbstzahlung durch Tagungsteilnehmer)

14.00 Uhr Luther, Müntzer und die Mystik
PROF. DR. RUDOLF BENTZINGER, ERFURT

14.45 Uhr Das Luther-Deutsch
DR. SASKIA LUTHER, Magdeburg

15.15 Uhr Diskussion und Auswertung

16.30 Uhr Fahrt zum Zisterzienserinnenkloster Helfta

17.00 Uhr Andacht in der Klosterkirche

17.30 Uhr Gespräch mit Frau Priorin M. CHRISTIANE HANSEN

18.00 Uhr Abendessen im Klosterhotel
(Selbstzahlung durch Tagungsteilnehmer)

20.00 Uhr Stadtrundgang
ROSEMARIE KNAPE, Lutherstadt Eisleben
kostenfrei
Sonntag, 21. Juni 2015
Exkursion nach Mansfeld-Lutherstadt

10.00 Uhr Begrüßung
GUSTAV VOIGT, Bürgermeister Mansfeld- Lutherstadt in Luthers Elternhaus

Besichtigung des Museum „Luthers Elternhaus“
(Lutherstraße 28)
Eintritt im Tagungsbeitrag enthalten

11.30 Uhr Führung im Schloss Mansfeld
DR. IRENE ROCH-LEMMER

13.00 Uhr Essen Schloss Mansfeld-Lutherstadt
(Selbstzahlung durch Tagungsteilnehmer)

Verabschiedung der Tagungsgäste
Die Veranstaltung ist eine anerkannte Lehrerfortbildung: G
nehm.-Nr.: WT2015-064-37 LISA

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öffentliche Führungen …

… zum Thema „EXPRESSIONISMUS, ARCHÄOLOGIE UND KRIEG – Der monumentale Wandbilder-Zyklus von 1918 im Landesmuseum für Vorgeschichte“ angeboten.

Dr. Holger Brülls, Dr. Bernd Zich
Das 1918 eröffnete Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle wurde vor und während des Ersten Weltkriegs nach Entwürfen von Wilhelm Kreis erbaut und eingerichtet, der sich damit als führender Museumsarchitekt seiner Zeit profilierte. Der neoklassizistische Bau birgt nicht nur eine der bedeutendsten archäologischen Sammlungen Deutschlands. Er ist das erste eigens als vor- und frühgeschichtliches Museum konzipierte Gebäude überhaupt. Architektur und Entstehungsgeschichte des Bauwerks stehen im Kontext spannender und auch zeitgeschichtlich brisanter Architektur-, Kunst- und Kulturdebatten der Weltkriegsepoche. Hauptattraktion der baufesten Ausstattung sind bis heute die 1918 vollendeten Wandmalereien mit germanischen Ritual-Szenen im Treppenhaus. Konzipiert und ausgeführt von Paul Thiersch, dem Gründungsdirektor der halleschen Kunsthochschule Burg Giebichenstein, und seinen Schülerinnen Johanna Schütz-Wolff, Klara Maria Kuthe und Lili Schultz, gehören sie zu den bedeutendsten monumentalen Raumausmalungen der expressionistischen Epoche. Die Führung konzentriert sich auf die Wandbilder und ihre Bedeutung für Architektur und Selbstverständnis des Museums in der Zeit ihrer Entstehung.

Wann?

o7.o6.2o15, 1o:oo Uhr
21.o6.2o15, 1o:oo Uhr
Dauer: 1–1,5 h
Kosten?

Allgemeine Eintrittskosten, keine zusätzlichen Führungskosten
Wo?

Landesmuseum für Vorgeschichte
Richard-Wagner-Straße 9
o6114 Halle (Saale)
Bitte meldet euch unter o345 / 52 47 -361 oder -465 zu den Führungen an.

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