Stellenausschreibung

Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt

Das Erbe Martin Luthers und der Reformation zu bewahren und zu vermitteln, ist die Aufgabe der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt. Die Stiftung wurde 1997 errichtet und umfasst fünf reformationsgeschichtliche Gedenkstätten in Eisleben (Luthers Geburtshaus und Luthers Sterbehaus), Mansfeld (Luthers Elternhaus) und Wittenberg (Lutherhaus und Melanchthonhaus). Die als Museen eingerichteten Gebäude zählen zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Buch-, Handschriften- und Grafikbestände besitzen weltweite Bedeutung. Jährlich können in den Häusern rund 150.000 Gäste aus dem In- und Ausland begrüßt werden. Ein weiter steigendes Interesse ist Ziel unserer Arbeit.

Im Bereich Kommunikation und Vermittlung ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stelle zu besetzen: Mitarbeiter/in Kulturelle Bildung für das Mansfelder Land.

Aufgaben:
– Zielgruppenorientierte Durchführung von Angeboten und Programmen der kulturellen Bildung
– Führungen durch die Ausstellungen in den Museen der Stiftung im Mansfelder Land (auch in englischer Sprache)
– Mitarbeit bei der Weiterentwicklung und Umsetzung neuer Angebote für Luthers Elternhaus
– Akquise von potenziellen Besuchergruppen (vor allem Schulklassen)
– Kommunikation mit Kooperationspartnern; Netzwerkarbeit
– Organisation allgemeiner Verwaltungsaufgaben

Anforderungen:
Für die Tätigkeiten sind eine geeignete pädagogische Ausbildung, Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen sowie Sozialkompetenz und Motivationsvermögen erforderlich.

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 30 Stunden. Die Zusammenarbeit ist zunächst bis zum 31.12.2017 befristet. Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 8 TV-L (Tarifgebiet Ost). Dienstsitz ist Mansfeld-Lutherstadt.

Wir suchen eine kommunikative, engagierte, flexible und teamfähige Persönlichkeit. Interesse an Geschichte und Kenntnisse der Reformationsgeschichte werden vorausgesetzt. Kenntnisse gängiger PC-Anwendungsprogramme sind erforderlich. Englischkenntnisse werden vorausgesetzt.

Für Tätigkeiten an Wochenenden und Feiertagen wird der übliche tarifliche Ausgleich gewährt. Außerdem wird eine zusätzliche Altersvorsorge ermöglicht und vermögenswirksame Leistungen können gewährt werden. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung vorrangig berücksichtigt.
Bewerbungskosten können nicht erstattet werden. Wird die Rücksendung der Unterlagen gewünscht, so ist ein ausreichend frankierter und adressierter Rückumschlag beizulegen.

Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis zum 16. Mai 2016 an:

Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt
Herrn Florian Trott
Collegienstraße 54
06886 Lutherstadt Wittenberg

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Stellenausschreibung

Stiftungslogo

Die Stiftung Luthergedenkstätten Sachsen-Anhalt sucht derzeit neue Mitarbeiter in dem Bereich Kommunikation und Vermittlung:

1. Mitarbeiter/in für Besucherservice an der Museumskasse

2. Mitarbeiter/in für museale Vermittlung/Veranstaltungsmanagement

3. Ausstellungsbegleiter/in (Elternzeitvertretung)

4. Mitarbeiter/in für Onlinekommunikation/Social Media Marketing/Öffentlichkeitsarbeit (Elternzeitvertretung)

Hier geht es zu den Ausschreibungen …

 

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„Archäologie regional“ in der Arche Nebra

Diesen Mittwoch findet in der Arche Nebra wieder ein Vortrag aus der Reihe „Archäologie regional“ statt.

Vortrag: Die Kelten in Thüringen – Überblick und aktuelle Grabungen.

Referent: Dr. des. Enrico Paust (Universität Jena, seit 2015 Projektkoordinator des interdisziplinären Forschungsprojekts „Alter Gleisberg“)

Im mitteldeutschen Raum trafen während der vorrömischen Eisenzeit Kelten und Germanen aufeinander. Das zeigen die thüringischen Funde aus der Sammlung für Ur- und Frühgeschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena, unter anderem besondere Altfunde wie die Schnabelkanne von Borsch oder der Torques von Deicheroda. Das seit elf Jahren laufende Forschungsprojekt auf dem Alten Gleisberg bei Jena, das sich der Eisenzeit im Einzugsgebiet der Saale widmet, unterstreicht diese besondere Rolle Thüringens im Kontaktbereich zwischen Kelten und Germanen. Der Vortrag „Die Kelten in Thüringen“ am Mittwoch, 9. März 2016 in der Arche Nebra, beleuchtet aktuelle Erkenntnisse, die sich aus der Arbeit dieses interdisziplinären Projekts ergeben haben.

Eintritt: 4 Euro

Wann? Mittwoch, 09.03.2016, 18 Uhr

Wo? Arche Nebra – Die Himmelsscheibe erleben, An der Steinklöbe 16, 06642 Nebra

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Einstieg in die leichte Sprache …

… 2tägiges modulares Seminar in Leipig von der Lebenshilfe Sachsen e.V.

Wann? 19.-20. Oktober 2016
19.10.2016, 11 – 18 Uhr
20.10.2016, 9 – 15 Uhr
Wo? 04105 Leipzig

Arbeit und Leben Sachsen e.V., Löhrstraße 17

 
Leichte Sprache ist Konzept, besonders verständlich zu kommunizieren. Ohne verständliche Texte kann Barrierefreiheit nicht umgesetzt werden. Entwickelt für Menschen mit Lernschwierigkeiten, kommt Leichte Sprache weiteren, vielfältigen Zielgruppen zugute.
In Deutschland leben etwa 7,5 Millionen funktionale Analphabeten, die große Schwierigkeiten mit dem
Verstehen von Texten haben. Weitere Zielgruppen für Leichte Sprache sind Menschen, die Deutsch als
Fremdsprache lernen, ältere Menschen, Menschen mit Demenz oder gehörlose Menschen.
Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Schulung erarbeiten die Regeln für Leichte Sprache und üben ihre praktische Anwendung. Die entstandenen Texte in Leichter Sprache werden gemeinsam ausgewertet. Viele Beispiele werden gesichtet und besprochen.
Schwerpunkt der Schulung ist die schriftliche Kommunikation, aber es wird auch Übungen zum Sprechen geben.
Referentin:
Anja Dworski, Germanistin, M.A., Büro Leichte Sprache Lebenshilfe Sachsen e.V.
Teilnahmegebühr:
Beide Module: 170 Euro
Tag 1 Grundlagen-Modul einzeln: 90 Euro
Tag 2 Fortgeschrittenen Modul einzeln:
90 Euro
jeweils zzgl. 7 % Mwst.
Inklusive Kaffeepausenverpflegung, exklusive Mittagessen
Anmeldung bei:
Lebenshilfe Sachsen e.V.
Heinrich-Beck-Straße 47
09112 Chemnitz
Ansprechpartner:
Anja Dworski, Büro für Leichte Sprache Lebenshilfe Sachsen e.V.
Telefon 01577 – 49 44 267 (7 – 13 Uhr)
sprache@lebenshilfe-sachsen.de

 

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Vortragsreihe …

Reitjacke König Gustav II. Adolfs aus der Schlacht von Lützen (c) Livrustkammaren Stockholm

Reitjacke König Gustav II. Adolfs aus der Schlacht von Lützen (c) Livrustkammaren Stockholm

Im Rahmen der Vortragsreihe zur Sonderausstellung „Krieg – Eine archäologische Spurensuche“ finden wieder regelmäßig Vortragsabende im Landesmusem für Vorgeschichte in Halle statt.

Nächsten Dienstag referiert Dr. Jenny Öhman (Uddevalla/S) zum Thema „Koller und Kriegsbeute des Dreißigjährigen Krieges aus schwedischen Sammlungen“

Wann? Dienstag, den 23. Februar 2016 um 19.30 Uhr s.t.

Wo? Hörsaal Landesmuseum für Vorgeschichte (Seiteneingang)

Richard-Wagner-Str. 9, o6114 Halle (Saale) statt.
Der Eintritt ist frei.
Hier geht’s zum Vortragsprogramm …

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Nero – Kaiser, Künstler und Tyrann …

NERO-Poster

Ausstellungsposter

… Drei Trierer Museen widmen sich von 14. Mai 2016 bis 16. Oktober 2016 gemeinsam dem großen und umstrittenen Kaiser Nero.

Kaum ein römischer Kaiser weckt so viel Interesse wie Nero (reg. 54 – 68 n. Chr.). Erstmalig in
Europa widmet sich eine große Ausstellung an drei Standorten mit vielen hochkarätigen Exponaten
aus dem In – und Ausland seinem Leben und den Folgen seiner Herrschaft.
Nero wird heute vor allem mit Verschwendungssucht, Größenwahn und Grausamkeit verbunden.
Besonders die letzten Regierungsjahre des Kaisers prägen das heutige Bilddes Tyrannen, Christenverfolgers und Brandstifters.
Aktuelle Forschungsergebnisse lassen den Kaiser jedoch in einem anderen Licht erscheinen.
Die Ausstellung zeigt seinen Aufstieg zum Thronfolger, seine Herrschaft, ihr gewaltsames Ende
und auch, warum das Bild Neros bis heute von negativen Eigenschaften geprägt ist.
Zusätzlich dokumentiert die Bestandsaufnahme der Bildtradition sowie die Darstellung der Christenverfolgungen anschaulich die Rezeption des Kaisers bis in die jüngere Vergangenheit.
Drei Museen zeigen unterschiedliche Facetten des Herrschers:
Rheinische Landesmuseum Trier: „Nero – Kaiser, Künstler und Tyrann“
Museum am Dom Trier: „Nero und die Christen“
Stadtmuseum Simeonstift: „Lust und Verbrechen. Der Mythos Nero in der Kunst“
Weitere Info’s gibt es hier

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12. Dresdner Geschichtsmarkt

Im Rahmen des 12. Dresdner Geschichtsmarkt referiert Dr. Bernd Hofmann am 27. Februar 2016 um 11:30 Uhr über das Thema „Der Dresdner Verkehrsknoten im Mittelalter und seine Beziehung zu Altstraßen rechts der Elbe“.

WO? TU Dresden, Fakultät für Informatik, Nöthnitzer Str. 46, Raum 1

Der Eintritt beträgt 2 Euro.

Weitere Veranstaltungen zum 12. Markt für Dresdner Geschichte und Geschichten

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Neues aus dem Alamannenmuseum …

Im Ellwanger Alamannenmuseum ist 2016 wieder viel geboten.
Zum Museum:

In Ellwangen entstand in den letzten Jahren im Gebäude der mittelalterlichen Nikolauspflege in der Haller Straße 9, direkt an der B 290, ein neues Museum, das Ende September 2001 eröffnet wurde: das Alamannenmuseum Ellwangen. Anhand bedeutender archäologischer Funde aus ganz Süddeutschland präsentiert das Museum einen Überblick über fünf Jahrhunderte alamannischer Besiedlung vom 3. bis zum 8. Jahrhundert nach Christus.

Im Mittelpunkt stehen dabei die einmaligen Grabungsfunde aus dem nur wenige Kilometer jagstaufwärts gelegenen Lauchheim. Dort wurde seit 1986 nicht nur der bisher größte alamannische Friedhof Baden-Württembergs mit wertvollen Grabbeigaben, sondern auch die dazugehörige alamannische Siedlung mit Herrenhof und mehreren reich ausgestatteten Hofgrablegen ausgegraben.

Die vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg durchgeführten Ausgrabungen werden gerade erst wissenschaftlich ausgewertet und wurden bisher noch nirgends so ausführlich gezeigt. Im Alamannenmuseum Ellwangen wird die Zeit der Alamannen auf vielfältige Weise wieder lebendig. Die folgenden Themenschwerpunkte werden besonders vertieft, und zwar mit Forschungsergebnissen, die zum Teil erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden:

  • Weben und Textilhandwerk bei den Alamannen
  • Holzhandwerk der Alamannen
  • Alamannische Gold- und Silberschmiedearbeiten
  • Die Alamannen als die ersten Christen in Süddeutschland

 

Zur Terminübersicht 2016 (Stand 20.1.2016)

 

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Krieg – Eine archäologische Spurensuche

Sonderausstellung 06. November 2015 – 22. Mai 2016

Die archäologische Erforschung des Phänomens »Krieg« hat in den letzten 20 Jahren enorme Fortschritte gemacht: Schlachtfelder und Befestigungen wurden ausgegraben, Massengräber geborgen, unzählige Skelette mit Verletzungsspuren untersucht, Waffen sowie bildhafte Darstellungen und historische Texte analysiert – mit fundamentalem Erkenntnisgewinn.

Das Landesmuseum für Vorgeschichte zeigt nun auf 1.000 m2 und mit Hilfe von prägnanten Objekten aus über 60 europäischen Museen und Sammlungen erstmals die wichtigsten Aspekte dieser Forschungen im Rahmen einer Sonderausstellung.

Ausschnitt aus dem Massengrab von Lützen. Foto: LDA, Juraj Lipták

Ausschnitt aus dem Massengrab von Lützen. Foto: LDA, Juraj Lipták

Themen der Ausstellung sind u.a. die Schlacht von Lützen. Hier gibt das, im Block geborgene Massengrab mit 47 Toten, eindrucksvoll einen Einblick in eine der bedeutendsten und verlustreichsten Schlachten des 30jährigen Krieges – die Schlacht von Lützen, 1632.

Weiterer Schwerpunkt ist die Frage nach Ursprung des Krieges. Ab wann sprechen wir von „Krieg“? Gehören Aggression und Gewalt fester Bestandteil der Menschheit?

Spuren an menschlichen Skeletten altsteinzeitlicher Jäger und Sammler scheinen das zu belegen. Von kriegerischen Auseinandersetzungen wird jedoch erst ab der Jungsteinzeit gesprochen. Die Menschen wurden sesshaft und waren an Land und Haus gebunden.

Jungsteinzeitliches Felsbild kämpfender Bogenschützen aus der spanischen Levante (nach Perello 1963)

Jungsteinzeitliches Felsbild kämpfender Bogenschützen aus der spanischen Levante (nach Perello 1963)

In den folgenden Jahrtausende bildete sich ein eigener Stand von Kriegern heraus. Sie verfügten über ein besonderes Selbstverständnis und zeichneten sich durch eine spezialisierte Bewaffnung aus. Parallel entwickelte sich auch die Kriegstechnik, Strategie und Taktik  stetig weiter.

Öffnungszeiten

Di-Fr: 9-17 Uhr
Sa, So und Feiertage: 10-18 Uhr
Montag nach Vereinbarung
24. und 31.12.2015 geschlossen

Führungen (max. 15 Personen):

bis 15 Personen: 45,- € pauschal
Schulklassen: 1,50 € pro Person

Öffentliche Führungen jeden Dienstag um 17:00 Uhr und jeden Sonntag um 10:30 Uhr (Dauer 90 min). Voranmeldung erforderlich!

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Kreativität und Innovation – im Neolithikum und heute …

das Besucherzentrum Arche Nebra lädt zu einer Veranstaltung mit hochkarätigen Gästen ein: Landesarchäologe Prof. Dr. Harald Meller und der Mannheimer Wirtschaftshistoriker Prof. Dr. Jochen Streb sprechen über „Kreativität und Innovation – im Neolithikum und heute“.

 

Sonnabend, 10.10.2015, ab 18 Uhr:

Themenabend: Kreativität und Innovation – im Neolithikum und heute

18 Uhr: Führung durch die Sonderschau „Die Erfindung des Traktors“

18.30 Uhr: Vortrag: Über die Ursachen technologischer Kreativität – oder: Warum manche Länder reich wurden und andere arm blieben. Referent: Prof. Dr. Jochen Streb (Universität Mannheim)

19.30 Uhr: Imbiss

20:30 Uhr: Vortrag: Innovationen des Neolithikums – oder: Die Erfindung des modernen Lebens. Referent: Prof. Dr. Harald Meller (LDA Sachsen-Anhalt)

 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an

Manuela Werner

PR + Marketing

Arche Nebra – Die Himmelsscheibe erleben

An der Steinklöbe 16

06642 Nebra

T: 034461-2552-20

F: 034461-2552-17

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